Analyse

Eine der effizientesten Lernstrategien, die wir kennen, ist „learning by doing“.

Das liegt insbesondere in dem neurologischen Faktum begründet, dass bei dieser Lernstrategie neue Lerninhalte im Cortex an mehreren Orten als Information gespeichert werden und parallel dazu im „Gedächtnis“ der Muskulatur - als Bewegungsmuster. Beides zusammen ergibt dann eine „Erfahrung“, die nicht nur effizient gelernt wird, sondern die später leichter aktiv im Gehirn abgerufen werden kann.

Ein Lernprozess kann auch als Dialog zwischen sensorischen bzw. motorischen Cortices und den Neuronen/ Nervenzellen in den ausführenden Organen (wie z.Bsp. der Muskulatur) verstanden werden. Das Gehirn - als ausgesprochen ökonomische Struktur - speichert dabei selektiv Informationen, die es für „wichtig“ und für die Zukunft für wertvoll hält. Für „wichtig“ bzw. „wertvoll“ werden Informationen - in diesem Sinne - zum Beispiel dann erachtet, wenn sie von vielen verschiedenen neuronalen Quellen gleichzeitig auf das Gehirn einströmen.

Das erfolgt im Normalfall immer dann, wenn eine Information über mehrere Sinneskanäle parallel an die sensorischen Cortices vermittelt wird. - Oder alternativ die Information häufig wiederholt wird, was insbesondere durch eine neuronale Hirnstruktur namens Hippocampus im Lernprozess geleistet bzw. gespiegelt wird. Der Hippocampus sorgt dann quasi als eine Art Trainer in den „Ruhephasen“ des Gehirns für den Übergang der Information aus dem Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis.

In der Neurologie spricht man in diesem Zusammenhang auch von der sogenannten Lang-Zeit-Potenzierung (LTP), die den Übergang einer Information in das Langzeitgedächtnis eines Neurons beschreibt und die mit Veränderungen auf der stofflichen Ebene der Nervenzelle einher geht. Diese Veränderungen reichen von einer Stärkung der Verbindungen zwischen den Nervenzellen - der sogenannten Wichtung - bis hin zur Ausbildung neuer Dendriten (Verbindungen von Neuronen).

Hier schließt sich der Kreis zu „learning by doing“, indem Lerninhalte besonders gut verinnerlicht werden, weil sie parallel zur Lernerfahrung in die Tat umgesetzt werden. Die beteiligten sensorischen und motorischen Cortices sowie die Nervenzellen in den ausführenden Organen „feuern“ alle gleichzeitig und machen dadurch den Lernstoff für das Gehirn immens „wichtig“. Welche Bedeutung dieser Lernstrategie in der Natur bzw. der Evolution zukommt, lässt sich vielleicht an dem Beispiel von Raubkatzen ermessen, deren Junge ihr überlebenswichtiges Jagdverhalten spielerisch erlernen und dadurch ein exzellentes Beispiel für „learning by doing“ abgeben. 

Lernstudien am Menschen haben denn auch gezeigt, dass reines Verhaltenstraining eine ca. 50 % Chance ergibt, dass die Information gelernt wird. Rein kognitive Trainings haben danach eine Erfolgswahrscheinlichkeit von ca. 60 %. Aber die Kombination beider Ansätze, die wir durch „learning by doing“ aka „training on the job“ anstreben, erreicht eine ca. 75 %ige Chance, dass der Lernstoff verinnerlicht wird.

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