Analyse

1. Seit vielen Jahren vertreten Lernpsychologen die These, dass für einen optimalen Lernerfolg durch Training bestimmte Grundvoraussetzungen vorliegen müssen. Danach sollte eine Lernumgebung für effektives Training so gestaltet sein, dass die Teilnehmer sich einerseits wohlfühlen und andererseits eine Grundhaltung der Neugierde mit fokussierter Aufmerksamkeit einnehmen.

Es wurde mittlerweile auch von Neurologen eindrucksvoll belegt, dass das stoffliche Pendant des Lernens (die Nervenzellen und ihre Netzwerke) unter genau diesen genannten Trainings-Bedingungen zur (Neu-)Vernetzung und Speicherung von Informationen angeregt wird. Dabei werden im Gehirn Botenstoffe (Neurotransmitter und Neuromodulatoren) ausgeschüttet, die oben genannte emotionale Zustände und Abläufe auslösen und ermöglichen: Acetylcholin triggert die Aufmerksamkeit sowie das gezielte Abspeichern von Informationen und Dopamin steigert die Erwartungshaltung, ist über den Belohnungsmechanismus an der Vernetzung von Nervenzellen beteiligt und erleichtert den Abruf der neuen Information. Kann es da ein Zufall sein, dass diese beiden Substrate im Gehirn die Gegenspieler der Stresshormone sind?

2. Im Fachbereich Lernpsychologie wurden in der Vergangenheit sogenannte Lernkurven (Wissen + Können) erarbeitet, die den Zusammenhang der Art der Information mit der Geschwindigkeit des Lernens durch Training beschreiben. Sie zeigen z.Bsp. sehr eindrücklich, dass Gehirne völlig neue Informationen zu Beginn des Trainings sehr langsam speichern. Mit zunehmender Kenntnis lernt ein Gehirn Informationen zum selben Thema dann immer schneller und baut sein Wissensnetzwerk stark und schnell aus.

Thema „Wissens-Kurve“:

a) Je mehr Sie von einem Thema X verstehen, desto leichter lernen Sie bei diesem speziellen Thema dazu, die „Wissens-Kurve“ steigt exponentiell an.

Was bedeutet das für ein Trainingskonzept?

Ein Training ist umso effektiver, je genauer es die Teilnehmer an exakt dem Punkt der Lernkurve abholt, an dem sie gerade stehen. Entsprechend wichtig ist eine detaillierte Bedarfsanalyse vor der Maßnahme.

b) Jede Sekunde stürmen ca. 40.000 Reize auf uns ein. Die besondere Leistung des Gehirns liegt nicht im Abspeichern all dieser Signale sondern in der Selektion derjenigen Reize, die „lebens-wichtig“ erscheinen.

Was folgt daraus für den Trainer und die Teilnehmer?

Als „wichtig“ bewertet das Gehirn Informationen nur dann, wenn sie über mehrere Sinneskanäle gleichzeitig hereinkommen oder Emotionen auslösen bzw. häufig wiederholt werden. Ein effektiver Trainer bietet daher die Information immer simultan auf mindestens zwei Sinneskanälen an und nutzt die Lern-Chancen, die das Infotainment bietet. Sehr effektiv ist in diesem Zusammenhang auch unser Trainings-Konzept „Wirkungsvolle Sprache“, das beim Zuhörer gezielt Emotionen auslöst. Die Effektivität eines Trainings lässt sich außerdem dadurch steigern, dass Lerninhalte regelmäßig in gehirngerechten Abständen wiederholt werden, um vom Kurzzeit- ins Langzeit-Gedächtnis übergehen zu können.

c) Der Königsweg um ein Gehirn zum Lernen zu bewegen ist aber es zum Nachdenken zu bringen, da es sich die Information dann selbsttätig auf verschiedenen Sinnenkanälen (Als-Ob-Körperschleife) darbietet.

Wie geht das?

Je mehr der Trainer die Teilnehmer per Fragetechnik anhält, sich die Inhalte selbst zu erarbeiten, desto effizienter und effektiver wird gelernt bzw. trainiert. Als „Turboeffekt“ kommt hier auch die Tatsache zum tragen, dass jeder Mensch sein individuelles Lernprogramm nutzt: So hört der Eine leise Musik, der Andere häkelt beim Lernen und der Dritte liest laut vor und baut dabei Eselsbrücken. 

Thema „Können Kurve“:

Während die „Wissenskurve“ exponentiell verläuft stellt die „Können Kurve“ sich eher stufenförmig, mit längeren Plateauphasen des Lernens dar: Sie kennen das aus eigener Erfahrung:  Beim Erlernen einer völlig neuen Fähigkeit (z.Bsp. einer Fremdsprache) machen Sie zu Beginn schnell Fortschritte. Dann folgt eine Phase der Stagnation beim Lernfortschritt, die Wochen und Monate anhalten kann (z.Bsp. beim aktiven Abrufen von Vokabeln). Tatsächlich kennt das Gehirn keine Stagnation, sondern legt jetzt den neuen Lernstoff im Langzeitgedächtnis an, indem sich die Neuronen neu vernetzen. Nur wenn Sie in dieser Phase weiter üben, stellt sich der nächste Fortschritt ein.

Eine sehr effiziente Maßnahme, um diese Lernphase zu optimieren, stellt das Mental-Training dar: Vor einiger Zeit haben neurologische Wissenschaftlicher nachgewiesen, dass diese rein mentale Form des Trainings fast so effektiv ist wie Trainingsmodule, bei denen die tatsächliche Übung der Fertigkeit im Vordergrund steht. Optimal erscheint eine Kombination der Trainingsmodule, bei der zunächst mental trainiert wird, um dann eine kurze „echte“ Übungsphase anzuhängen.

Fazit: Wir empfehlen, Trainer und vor allem die Effektivität ihrer Trainings, an den oben genannten lernpsychologischen Voraussetzungen bzw. Vorgehensweisen zu messen, um ein objektives Bild ihrer Leistungsfähigkeit zu erhalten. Wurden alle vorgenannten Punkte dem Training zu Grunde gelegt, haben Sie aller Wahrscheinlichkeit nach einen angemessenen Gegenwert für ihre Investition erhalten, sofern die Lerninhalte up to date sind.

mehr...
 

Angebot

Wir legen bei triebwerk Personalentwicklung besonderen Wert auf eine adäquate Bedarfsanalyse im Vorfeld der Maßnahme. Wir bitten Sie im eigenen Interesse für diese Vorbereitung Zeit einzuplanen.

So stellen wir einerseits sicher, dass die begrenzte Zeit im Seminar oder Training optimal für tatsächlich relevante Themen genutzt wird. Andererseits können wir auf diese Weise garantieren, dass die Teilnehmer echte Fortschritte machen, da die angebotenen Lerninhalte an ihren persönlichen Kenntnisständen anknüpfen und optimal begriffen werden.

Ihr persönlicher Trainer oder Coach bei triebwerk Personalentwicklung, der die Maßnahme durchführt, hat dabei alle angebotenen Coaching- und Trainingstechniken selbst als Führungskraft „im Feld“ erprobt und bietet Ihnen einzig Lösungen an, die effektiv funktionieren. Als Ihr individueller Ansprechpartner greift er dabei auf sämtliche Ressourcen von triebwerk Personalentwicklung zu und stellt jederzeit sicher, dass Ihre Vorstellungen schnell und effizient umgesetzt werden.

triebwerk Personalentwicklung setzt erprobte und neue (lern-) psychologische, neurologische, medizinische und biologische Erkenntnisse ein. So sind unsere Trainings in der Form konzipiert, dass der Lerninhalt per Infotainment über mehrere Sinneskanäle dargeboten wird, was den Lernprozess für die Teilnehmer erheblich beschleunigt und interessanter macht. Gleichzeitig beruht die Kommunikation und Moderation auf Seiten des Trainers hauptsächlich auf exzellenten, zielorientierten Fragen und bindet die anwesenden „Köpfe“ stärker als gewohnt in die Denkarbeit ein.

Unsere langjährige Erfahrung hat auch gezeigt, dass Trainings eine sehr effiziente und effektive Lernumgebung darstellen, wenn sie in einer angenehmen Atmosphäre durchgeführt werden, aber gleichzeitig die volle Aufmerksamkeit der Teilnehmer fordern. Last but not least „beackern“ wir mit den Teilnehmern sowohl die kognitive Seite eines Themas, um ihr Wissen und ihre Einstellungen weiterzuentwickeln, als auch die Verhaltenstrainings-Seite, um neue Fähigkeiten parallel aktiv einzuüben.

Wozu der Aufwand?

Halten Sie regelmäßig selbst erarbeitete Präsentationen? Vergleichen Sie diese Erfahrung mit der Präsentation fremder Folien und Sie wissen sofort, was wir meinen. Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass alle vorgenannten Punkte erst gemeinsam dazu beitragen, Ihre Investition in ein Seminar zu rechtfertigen.

Lassen Sie sich begeistern und starten Sie gemeinsam mit uns durch! Ihre Investition beträgt für das ein- bis zweitägige Seminar je nach Gruppengröße und Dauer zwischen € 250,- und € 500,- (+ MwSt.) pro Teilnehmer.

mehr...
 

Ziele

Kurzfristig schaffen wir Erfolgserlebnisse beim Teilnehmer und die Leistungsbereitschaft wächst parallel zu den neuen Fähigkeiten.

Das verkäuferische und kommunikative Know How entwickelt sich auf ein weit höheres Niveau. Der Teilnehmer verbessert seine Ergebnisse (Absatz, Umsatz, Marktanteil o.ä.).

Mittelfristig erreicht oder übertrifft der Teilnehmer bzw. das Team regelmäßig seine Vorgaben/ Ziele. Darüber hinaus wächst eine Leitkultur von Spaß an Spitzenleistung im Team und/ oder im Unternehmen. Der Wettbewerbsvorteil zeigt sich in einer positiven Marktanteilsentwicklung.

Langfristig wachsen Teilnehmer an den steigenden Herausforderungen zu Leistungsträgern heran und empfehlen sich dadurch für weiterführende Aufgaben in jedem Unternehmen. 

mehr...