Analyse

Das psychologische Profil von Führungskräften weist in der Regel gewisse Gemeinsamkeiten auf:

 

So findet sich sehr häufig ein überdurchschnittlich stark ausgeprägter Aggressionstrieb, der sich in „Lust am Sieg“ bzw. Sucht nach Erfolg manifestiert. Die daraus folgende hohe Eigenmotivation führt - entsprechende Erfolgserlebnisse vorausgesetzt - zu einer starken Selbstwirksamkeitsüberzeugung: Eine typische Führungskraft möchte „alles im Griff haben“ bzw. unter Kontrolle behalten.

Die genannten Eigenschaften prädestinieren einen Menschen zwar für Führungsarbeit, bergen aber - je nach Ausprägung von Selbstkontrolle und Frustrationstoleranz - auch das Risiko zum Mikro-Manager zu werden. Dieses Risiko nimmt exponentiell zu, sobald der Druck auf die Führungskraft steigt bzw. die Fehlerquote im Team oder Unternehmen zunimmt. Dieser Effekt verstärkt sich ggfs. sogar selbst, weil sich schnell eine selektiv negative Wahrnehmung hinsichtlich der Fähigkeiten der Mitarbeiter einstellt. So ist auch der „Wasserkopf“ zu erklären, der viele Organisationen ausbremst:

Jeder „Kontrolleur“ wird kontrolliert bis hin zum sogenannten „Parkinson Effekt“. So wird Kreativität und Motivation in hohem Ausmaß unterdrückt, die beide von wachstumsorientierten Unternehmen dringend benötigt werden, um definierte Ziele zu erreichen.

Der Ausweg lautet unserer Erfahrung nach „aktives Vertrauen“:

Ist eine Entscheidung über die Besetzung einer Position einmal gefallen, wird nach diesem Konzept dem Mitarbeiter aktiv kommuniziert, wie hoch man seine Fähigkeiten und Eigenschaften für diese Aufgabe einschätzt. Dann wird der Entscheidungs-Freiraum klar definiert und nicht mehr angetastet. Aufgaben werden mit den zunehmenden Fähigkeiten verstärkt delegiert. Kontrollen finden auch hier stichpunktartig zu transparenten Zeitpunkten statt, damit der Mitarbeiter sich auf Fragestellungen angemessen vorbereiten kann. Die Führungskraft geht v.a. mit eigenen Schwächen offen um und demonstriert dadurch eindringlich eine Atmosphäre des gegenseitigen Vertrauens.

Diese Art der Führung ist auf mittel- und langfristigen Erfolg angelegt und unterstützt Unternehmen in ihrer langfristigen Wachstumsstrategie. Sie ist - unserer Erfahrung nach - ungeeignet, um kurzfristige Performance-Steigerungen zu realisieren oder um eine Turn-Around-Situation zu meistern. Wurde sie jedoch frühzeitig eingeführt, hilft sie bei der Krisenbewältigung, da die Mitarbeiter sich „verantwortlich“ fühlen, sich besser weiterentwickeln können und in der Folge stärker einbringen wollen. Wird sie gezielt eingesetzt, ergänzt sie fordernde und visionäre Führungsstile optimal, indem sie den Mitarbeiter mit seinen Aufgaben wachsen lässt.

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Angebot

Anlässlich eines Vorgesprächs analysieren wir mit Ihnen gemeinsam Ihre individuellen Führungsstile, Ihren Bedarf, Ihre Wünsche und Erwartungen an uns.

Dann definieren wir gemeinsam mit Ihnen Ihr individuelles Entwicklungsziel und wählen die passenden Trainingsmodule aus unserem Leadership Portfolio aus. Im nächsten Schritt erarbeitet das Team von triebwerk Personalentwicklung die Trainingsinhalte und Ihren individuellen Maßnahmenplan, der auf die Steigerung von Effektivität und Effizienz Ihrer Führungstechniken abzielt.

Die Entscheidung ob das Know How über Seminare oder - falls von Ihnen bevorzugt - Personal Coaching zu vermitteln ist, liegt selbstverständlich genau wie der Umfang der Maßnahme, zu jeder Zeit bei Ihnen. Durch diese Vorgehensweise und den Einsatz von modernsten (lern-) psychologischen Methoden sowie sehr hoher Identifikation mit der Aufgabe stellen wir sicher, dass Ihre Erwartungen an uns in jeder Hinsicht erfüllt werden.

Wir empfehlen die Kombination mit den Modulen, „Fordern + Fördern“, „Effektive Delegation“ und „Leading By Example“, um die Effektivität der Maßnahme zu optimieren.

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